Fit für den Fahrradfrühling

Veröffentlicht: 09.04.2019 00:00

Der Frühling ist da - und der Sommer lässt sicher auch nicht mehr lange auf sich warten. Zeit die Winterklamotten einzumotten und den Drahtesel aus dem Keller zu holen.


Doch einfach nur draufsitzen und losfahren wird bei den meisten nicht funktionieren. Zumindest Luftdruck checken und Reifen aufpumpen wird jeder machen müssen. Doch damit hat es sich noch nicht.



Wir geben euch 5 Tipps, die ihr vor dem Start in die Fahrradsaison auf jeden Fall beachten solltet:


  1. Wie schon gesagt: Das wichtigste zuerst, die Reifen: Hier zählt der allgemeine Zustand und der Luftdruck. Kontrolliert zuerst ob das Rad “rund läuft” oder verbogen ist und eine sogenannte “Acht” hat. Ist der Gummi in Ordnung oder bereits porös und rissig? Wenn mit dem Reifen an sich alles in Ordnung ist, noch so viel Luft reinpumpen, dass sich der Reifen ohne Kraftaufwendung nicht mehr eindrücken lässt. Das sind meist rund 3 Bar.
  2. Schrauben und Muttern nachziehen. Diese lockern sich von Zeit zu Zeit - und gerade nach einer längeren Winterpause sollte man alle Schrauben (Rahmen, Sattel, Lenker) durchprüfen und nachziehen.
  3. Grundreinigung - Nicht nur sprichwörtlich entstauben, sondern einmal wirklich putzen. Das ist für die Optik schön, Dreck und Streusalz sorgen aber auch für Korrision am Fahrrad und schaden ihm auf lange Sicht. Doch bitte nicht den Hochdruckreiniger benutzen, dieser entfernt wichtige Fette und Öle.
  4. Bremsen-Check - Achtung Lebenswichtig, nicht vergessen: Vor der ersten Fahrt die Bremsen prüfen. Je nach Art der Bremse bitte nachziehen oder Bremsbeläge wechseln (lassen)
  5. Kann man machen: Teile einfetten und ölen, Schaltwerk und Kette überprüfen - Wer es kann und weiß was er tut: Prima - ansonsten kann man auch gerne mal zum Bike Check ins Fachgeschäft


Checkliste abgehakt, Fahrrad auf Vordermann gebracht? Auf den Sattel fertig… doch bevor es losgeht



- noch das kleine 1x1 der Fahrrad-Verkehrsregeln


  • Zebrastreifen auch für Fahrradfahrer?

Der Zebrastreifen gibt nur Fußgängern das Vorrecht, die Straße zu überqueren. Als Fahrradfahrer heißt es hierfür: Absteigen!


  • Einbahnstraße - gilt das nur für Autofahrer?

Jein. In vielen Fällen wird den Radfahrern das entgegengesetzte Einfahren in eine Einbahnstraße gestattet - hierfür gibt es allerdings Schilder, welche diese Ausnahmeregelung ausweisen müssen


  • Entweder Straße ODER Fahrradweg?

Nein. Gibt es einen Fahrradweg (gekennzeichnet durch ein weißes Fahrrad auf blauem Grund), so ist dieser auch zu benutzen, sonst droht ein Bußgeld


  • Ist Musikhören gestattet?

Ja, so lange wie der Verkehr noch ausreichend wahrgenommen werden kann - hier empfiehlt sich statt zweien nur einen Kopfhörer zu verwenden


  • Sind Lichtdynamos Pflicht?

Nein nicht mehr, seit 2013 genügt auch eine geeignete batteriebetriebene Beleuchtung. Diese muss aber fest am Fahhrad angebracht sein


  • Gibt es eine Promillegrenze und falls ja, wie hoch ist diese?

Die absolute Fahruntüchtigkeit auf Fahrrädern ist mit 1,6 Promille erreicht. Wer betrunken Fahrrad fährt risikiert sogar seinen Führerschein! Wer in einen Unfall verwickelt ist, der muss bereits ab 0,3 Promille mit einer Anzeige rechnen. Im Zweifelsfall also auch das Rad stehen lassen und einfach ein Taxi rufen.



Und für alle von euch, die denken man kommt beim Fahrradfahren doch immer nur mit einer Verwarnung davon, hier noch ein Auszug aus dem


Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer:


  • Fahrrad ohne Licht bzw. defektes Licht: 20 Euro
  • Beschilderten Radweg nicht benutzt: ab 20 Euro
  • Beschilderten Radweg in falscher Richtung befahren: ab 20 Euro
  • Rechtsfahrverbot missachtet ab: 15 Euro
  • Unerlaubtes Fahrradfahren auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone: ab 15 Euro
  • Nebeneinander Rad fahren und dadurch andere behindern: ab 20 Euro
  • Freihändig fahren: 5 Euro
  • Falsch in die Einbahnstraße einfahren: ab 20 Euro
  • Abbiegen ohne Handzeichen: 10 bis 35 Euro
  • Fehlende Klingel / defekte Bremse: 20 bis 35 Euro


Und zu guter Letzt: Was wäre ein Beitrag im Blog von Klaus-versichert.de ohne das Thema Versicherung? Denn auch beim Thema Fahrradversicherung gibt es einiges zu beachten.


200.000 versicherte Fahrräder wurden laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Jahr 2015 gestohlen. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2015 sogar 335.000 Fahrraddiebstähle gemeldet.


Ein großes Problem dabei ist die geringe Aufklärungsquote der Ermittlungsbehörden. Nicht einmal jeder zehnte gemeldete Diebstahl wird aufgeklärt, so dass die geschädigten Fahrradbesitzer ihr Fahrrad in den meisten Fällen nie wiedersehen. Das Problem sind hierbei nicht die Gelegenheitsdiebe, sondern international agierende Banden die hochwertige Räder sehr schnell ins Ausland schaffen.


Hat man diesen finanziellen Schaden dann weder über die Hausratversicherung oder eine Fahrradversicherung abgesichert, bleibt man auf den Kosten sitzen.


Zusätzlicher Schutz ist sinnvoll


Sich vor Fahrraddiebstahl zu schützen, ist gar nicht so einfach. Ein gutes, stabiles Schloss zur Sicherung des Fahrrads ist das Mindeste, was man tun sollte. Besser wäre es, das Fahrrad immer in einem gesicherten, abgeschlossenen Raum abzustellen. Dies ist natürlich nicht immer möglich, so dass eine zusätzliche Absicherung gegen den finanziellen Schaden sinnvoll ist. Hier hilft eine Hausratversicherung oder eine spezielle Fahrradversicherung.


Die Hausratversicherung sichert das Fahrrad als beweglichen Teil des Hausrats am Versicherungsort ab. Bedeutet: Wird das Fahrrad aus der Wohnung, dem Keller oder dem Garten gestohlen, greift die Hausratversicherung und man erhält den Neuwert erstattet.


Problematisch wird es, wenn das Rad unterwegs gestohlen wird - beispielsweise beim Einkaufen oder Restaurantbesuch. Dann ist es wichtig, einen Zusatzbaustein in der Hausratversicherung abgeschlossen zu haben. Grundvoraussetzung ist immer, dass das Fahrrad mit einem Schloss gesichert wird. Der einfache Diebstahl - sprich das Fahrrad ist nicht gesichert und wird entwendet - ist dagegen nicht versichert. In den Versicherungsbedingungen steht genau beschrieben, welche Fälle abgesichert sind und welche Verpflichtungen der Versicherungsnehmer beachten muss.





Bei E-Bikes und Pedelec ist der Bedarf an einer Versicherung besonders hoch!


E-Bikes und Pedelecs liegen voll im Trend.


Der größte Anteil der vermeintlichen “E-Bikes” sind eigentlich Pedelecs. Der E-Motor der Pedelecs unterstützt den Radfahrer nur, wenn dieser auch tritt. E-Bikes können auf Knopfdruck auch ganz ohne Unterstützung des Radfahrers fahren.


Speziell die modernen E-Bikes/Pedelecs sind aufgrund ihres hohen Wertes ein beliebtes Ziel der Fahrraddiebe. Der durchschnittliche Anschaffungspreis für ein E-Bike/Pedelec liegt bei ca. 1.700 €. Hier sollte nach der Anschaffung eines solchen Fahrrads unbedingt der Versicherungsschutz überprüft werden. Eine umfangreiche E-Bike/Pedelec Versicherung erhält man bereits für umgerechnet ca. 9€ im Monat.





Wir von Klaus-versichert haben mit bikesurance.de ein Produkt auf die Beine gestellt, das sich gewaschen hat. Umfassender Schutz für einen unschlagbaren Preis. Schau einfach bei uns vorbei und überzeuge dich selbst. www.bikesurance.de








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