Mit diesen 3 Tipps zum gebrauchten E-Bike

Veröffentlicht: 19.04.2019 06:00

Vor 2 Wochen haben wir es angekündigt - und jetzt ist er wirklich da: Der Fahrradfrühling. Wer mittlerweile Lust bekommen hat sich auf dem (E-)Bike auszutoben, dem ein Neues aber zu teuer ist, für den kommt dieser Beitrag genau richtig. Wir sagen euch auf was ihr beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes alles achten solltet.


E-Bikes sind voll im Trend. Seit Jahren steigt der Marktanteil unter allen verkauften Fahrrädern enorm an. Allein im letzten Jahr wurden rund eine Million neue E-Bikes verkauft. Was viele nicht wissen: Eigentlich sind das fast alles Pedelecs. Wir erklären den Unterschied:



Pedelec bedeutet für Pedal Electric Cycle. Das bedeutet ganz einfach, dass der Fahrer durch einen Elektromotor beim Treten unterstützt wird. Dies ist im Normalfall bis zu einer Geschwindigkeit von 25km/h möglich - und das Pedelec dadurch auch nicht zulassungspflichtig. Der Fahrer entscheidet selbst, ob - und wie sehr er beim Fahren unterstützt werden will - und kann die Unterstützung auch komplett abschalten.


E-Bikes hingegen sind Fahrräder, welche selbstständig fahren können - ohne dass es dafür das aktive treten des Fahrers bedarf. E-Bikes sind somit bereits ab 6km/h zulassungspflichtig.


Ihr seht hier gibt es leichte Verwechslungsgefahr - denn das was die meisten mit E-Bike meinen, sind in Wirklichkeit Pedelecs.


Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags:


Auf was müsst ihr beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes (Pedelecs) alles achten?



Der allgemeine Zustand


Das wichtigste zuerst: Beim E-Bike ist das wertvollste und somit wichtigste der Akku. Knapp 1000 Euro kosten die Teile im Normalfall. Das bedeutet für euch: Der Akku sollte fit in Top-Zustand sein. Doch wie könnt ihr das überprüfen? Das ist so simpel wie aufwendig: Ihr müsst damit wohl oder übel zum Fachhändler. Dieser hat die Möglichkeit Daten auszulesen, an denen er erkennen kann ob Zellen im Akku defekt sind - und wie oft dieser bereits geladen wurde. Je öfter, desto schlechter für die Kapazität. Ist es euch nicht möglich - so bittet den Verkäufer das im Vorfeld zu erledigen - und bescheinigen zu lassen. Sollte auch das nicht möglich sein - dann lieber Finger weg.


Ein weiteres Kriterium für den Allgemeinzustand eines E-Bikes ist der Rahmen. Hat er viele Kratzer, Dellen oder sogar Risse? Dann ist das ein Zeichen für Stürze. Außerdem lassen Korrission an Kunststoffteilen und Sattel den Schluss zu, wo das Fahrrad abgestellt wurde. Ein E-Bike sollte nicht über einen längeren Zeitraum im Freien Wind und Wetter ausgeliefert werden.


Und um ganz auf Nummer sicher zu gehen, lass dir das Serviceheft vorzeigen, das sollte bei jedem E-Bike standardmäßig ausgegeben werden und gepflegt sein. Dadurch kannst du davon ausgehen, dass es ordnungsgemäß in einer Fachwerkstatt gewartet wurde.


2. Immer eine Probefahrt machen


Was beim gebrauchten Auto gilt, gilt ebenso fürs E-Bike. Egal wer der Verkäufer ist, macht auf jeden Fall eine Probefahrt. Das gibt euch ein gutes Gefühl für den Zustand und deckt mögliche Mängel auf. Testet so viel wie möglich. Achtet auf alle Geräusche (insbesondere Klappern), fahrt nicht nur gerade Strecken, sondern auch mal bergauf und -ab. Testet die Bremsen und fahrt alle Gänge und Unterstützungsmodi.


3. Garantie


Nicht nur für Neue Bikes gibt es Garantie. Kauft ihr ein Gebrauchtes beim Händler, so muss dieser euch mindestens eine einjährige Gewährleistung geben. Das ist beim Privatverkauf nicht der Fall, da Privatleute das Recht haben die Gewährleistung im Kaufvertrag auszuschließen. Hier wäre lediglich die Herstellergarantie zu beachten, falls das E-Bike noch recht neu ist. Auch wenn der Kauf beim Händler ein wenig teurer ist: Die einjährige Gewährleistung bietet einem doch eine recht große Sicherheit vor unentdeckten Mängeln.


Und last but not least: Versichert euch gut. Das macht ihr hier - nicht nur gut, sondern auch noch preiswert:



www.bikesurance.de

Euer Klaus-Team!







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